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Vor einiger Zeit begleitete ich einen Geschäftsführer in einer sehr herausfordernden Phase. Sein Unternehmen stand unter Druck, das Team schaute täglich zu ihm auf.
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Eines Tages erzählte er mir:
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„Ich habe meine Angst vor allen ausgesprochen – und danach war die Stimmung im Raum komplett gekippt.“
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Denn auch wenn Offenheit wichtig ist:
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Nicht jedes Gefühl gehört in die große Runde.
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Diese Gefühle solltest Du als Führungskraft mit Bedacht zeigen:
Angst Wenn Du Deine eigene Unsicherheit zu offen teilst, lähmt das Dein Team. Menschen brauchen Orientierung – und die können sie nicht finden, wenn Du sie selbst verlierst.
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Frustration Natürlich gibt es Rückschläge. Aber wenn Du Deinen Frust direkt ablädst, entsteht Schuldabwehr statt Lösungsenergie.
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Überforderung Ja, jeder kennt diesen Moment. Aber wenn Du ihn ungefiltert nach außen gibst, sendest Du das Signal: „Hier führt gerade niemand.“
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Aber Vorsicht:
Das heißt nicht, Gefühle zu unterdrücken oder eine Maske aufzusetzen. Es heißt, bewusst zu entscheiden, wie viel davon ins Team gehört – und wie viel besser in den Austausch mit einem Sparringspartner oder Coach.
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Denn: Führung braucht Menschlichkeit. Aber Menschlichkeit braucht auch Verantwortung.
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Meine Einladung an Dich: Reflektiere für Dich – welche Gefühle zeigst Du offen? Und wo wäre es besser, eine andere Form zu wählen?
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Wenn Du Dir wünschst, in dieser Balance klarer und sicherer zu werden, dann lass uns sprechen.
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Bleib bewusst, bleib bei dir.
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