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Was zeichnet dich aus?
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Die meisten Menschen kennen ihre Schwächen – aber kaum jemand kennt seine Stärken wirklich.
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Nimm dir ein leeres Blatt Papier und schreib mindestens 12 deiner persönlichen Stärken auf.
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Ist es auch – und genau das ist der Punkt: Viele denken bei „Stärken“ an etwas Großes, Besonderes. Doch oft liegt das Wertvolle im scheinbar Alltäglichen:
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„Zuhören können? Ist das wirklich eine Stärke?“ Ja. Und was für eine.
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Schreib alles auf, was dir einfällt:
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Was kannst du besonders gut?
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Wo liegen deine Neigungen?
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Welche Fähigkeiten kommen dir leicht – anderen aber schwer?
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Was schätzen Kolleg:innen, Freund:innen, Kund:innen an dir?
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Dann wirf einen Blick auf diese Liste:
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Beispiele für Stärken: Analytisch denken, mutig entscheiden, empathisch zuhören, freundlich bleiben, Ideen spinnen, Verantwortung übernehmen, gut organisieren, neugierig bleiben, besonnen handeln, andere begeistern, Grenzen setzen, Fehler zugeben, Feedback geben, ausdauernd dranbleiben …
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Jetzt kommt der nächste Schritt:
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Deine persönliche Stärken-Rangliste
Bring deine Liste in eine Reihenfolge:
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Was ist deine wichtigste Stärke?
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Welche folgt auf Platz 2, 3, 4 …?
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Hol dir jetzt das Fremdbild dazu: Bitte 3–5 Personen, die dich gut kennen, dasselbe für dich zu tun. Lass sie eine Rangliste deiner Stärken erstellen – aus ihrer Sicht.
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Der Abgleich ist oft überraschend:
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Wo Selbst- und Fremdbild übereinstimmen, liegen deine echten Kraftfelder.
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So stärkst du deine Stärken
Vom Denken ins Tun
Stärken sind wie Muskeln: Sie wachsen, wenn du sie einsetzt. Nutze jede Gelegenheit, deine Top‑Stärken bewusst zu leben:
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Du bist teamfähig? ➜ Übernimm Moderationen, bring Menschen zusammen.
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Du hast Organisationstalent? ➜ Plane ein Event, hilf im Projektteam mit Struktur.
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Du kannst gut zuhören? ➜ Nimm dir 15 Minuten am Tag für ein echtes, präsentes Gespräch – ganz ohne Ablenkung.
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Erfolg nährt Erfolg
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Je öfter du deine Stärken trainierst, desto mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein wächst mit. Und: Du aktivierst damit auch andere, bisher schlummernde Talente.
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Nutze deine Top‑3‑Stärken auch bewusst in „schwierigen“ Situationen – wenn du nervös bist, unter Druck stehst oder zweifelst. Deine Stärken sind deine mentale Ressource.
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Akzeptiere deine Schwächen – aber gib ihnen nicht die Hauptrolle
Natürlich hast du Schwächen. Jeder hat sie. Aber der Versuch, sie „wegzuerziehen“ ist ein Fass ohne Boden.
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Denn: Dauerhafte Konzentration auf Fehler senkt dein Energielevel. Fokussierung auf Stärken baut dich auf.
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Und konzentriere dich auf das, was du gut kannst – das ist der Königsweg zu mehr Selbstwirksamkeit.
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Dein nächster Schritt
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Stärkenliste erstellen – 12 Punkte, intuitiv runtergeschrieben
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Rangliste sortieren – Was steht an erster Stelle?
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Fremdbild holen – von 3–5 vertrauten Personen
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Gemeinsamkeiten erkennen – das sind deine wahren Stärken
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Bewusst einsetzen und trainieren – jeden Tag, in kleinen Dosen
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Denn deine Stärken sind kein Zufall – sie sind dein Werkzeug für ein gelingendes Leben.
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Bleib bewusst, bleib bei dir.
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