|
|
Der letzte Urlaubstag ist eigentlich noch da, um genossen zu werden. Ausschlafen, langsam frühstücken, vielleicht noch ein Spaziergang, ein gutes Buch oder einfach Nichtstun.
|
Und gleichzeitig ist der Kopf schon halb im Morgen: Was wartet im Posteingang? Wie stressig wird der erste Tag? Habe ich an alles gedacht?
|
So wird aus dem letzten Urlaubstag schnell ein komischer Zwischentag. Körperlich noch frei, gedanklich aber schon zurück im Alltag.
|
Ich glaube, das Ziel ist nicht, gar nicht an morgen zu denken. Das wäre unrealistisch. Das Ziel ist eher, dass morgen nicht den ganzen heutigen Tag übernimmt.
|
1. Gib den Gedanken an morgen einen festen Platz. Nimm dir 15–20 Minuten, um kurz aufzuschreiben, was morgen wichtig ist. Vielleicht Tasche packen, Kalender checken, To-dos notieren. Danach ist Schluss. So muss dein Kopf das nicht den ganzen Tag im Hintergrund offen halten.
|
2. Plane den letzten Urlaubstag nicht zu voll. Oft wollen wir „noch schnell alles Schöne mitnehmen“. Und genau dadurch wird der Tag anstrengend. Vielleicht braucht dieser Tag gar nicht viel Programm, sondern vor allem Ruhe.
|
|
3. Frag dich: Was würde mir heute wirklich guttun?
|
Was muss ich aus dem Urlaub noch herausholen? Sondern: Was tut mir heute gut? Langsamkeit, Natur, Lesen, ein gutes Essen, Zeit allein oder mit Menschen, die mir guttun?
|
Vielleicht ist der letzte Urlaubstag nicht dafür da, noch möglichst viel zu erleben. Vielleicht ist er einfach dafür da, bewusst auszuatmen, bevor der Alltag wieder beginnt.
|
|
|
|
|
|
|
|
Bleib bewusst, bleib bei dir.
|
|
|
|
|
|
|