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Hallo [sub1. scriber:firstname | default:Abonnent],

Du kennst sie gut – diese innere Stimme

„Das war nicht gut genug.“
„Du hättest mehr machen müssen.“
„Was denken die jetzt über dich?“

Klingelt’s?

Willkommen im Club!

Wir alle haben diese innere Nörglerin (oder den ewigen Zweifler).
Aber hier kommt die gute Nachricht: Du kannst sie kontrollieren.

Nicht wegdrücken. Nicht „wegatmen“. Sondern: bewusst führen.

2. Warum diese Stimme so laut wird:

Kurz gesagt: Dein Gehirn will dich beschützen.

Die Nörgelstimme ist der Sicherheitschef – sie checkt Risiken, warnt, übertreibt.

Aber: Heute brauchst du keinen Höhlenbären-Alarm mehr, wenn du eine E-Mail schreibst oder dich für eine Idee stark machst.

Heißt: Die Stimme darf da sein – aber sie fährt nicht mehr das Auto.
Du sitzt am Steuer.

3. So kontrollierst du sie in 3 Schritten
1. Stimme enttarnen
Gib der Nörgelstimme einen Namen.

Ja, wirklich. Z. B. „Fräulein Zweifel“, „Der kleine Kritiker“ oder „Opa Besserwisser“.
Dadurch wird’s nicht mehr deine Stimme – sondern eine Figur, die du beobachten kannst.

2. Rolle umdrehen
Wenn sie wieder meckert („Das war nicht genug!“), sag dir:

"Danke für deinen Input, aber ich hab entschieden, dass es reicht. Ich geh weiter.“
Du bleibst ruhig, aber bestimmst klar die Richtung. Wie ein Coach mit Teammitglied.

3. Deinen Satz setzen
Mach’s konkret: Welcher Satz ersetzt die Nörgelstimme?
z. B.:
„Ich mache das, was heute möglich ist – und das ist gut.“
„Ich darf lernen, statt perfekt zu sein.“
„Ich handle – das zählt.“

4. Mini-Übung:
Stimmwechsel in 2 Minuten
  • Hör heute ganz bewusst auf den Ton in deinem Kopf.
  • Erkenne, wann sie nörgelt (oft bei Müdigkeit, Überforderung, Vergleich…).
  • Reagiere mit deinem neuen Satz – laut oder leise.
Wichtig: Nicht „wegmachen“. Sondern liebevoll führen.

5. Warum das funktioniert:
  • Du trennst dich von der Stimme (Identifikation lösen)
  • Du übernimmst die Führung (nicht mit Wut, sondern mit Bewusstsein)
  • Du trainierst dein Denken neu – und wirst innerlich freier
Und das Beste: Nach ein paar Tagen wird die Stimme leiser – nicht, weil du sie bekämpfst, sondern weil du sie respektvoll ersetzt.

Fazit:

Die Nörgelstimme im Kopf?
Du hörst sie.
Du erkennst sie.
Du führst sie.

Und das ändert alles.

Möchtest du daraus eine Routine machen? Oder eine Mini-Challenge starten? Schreib mir gern – ich begleite dich gern bei der Umsetzung.


Bleib bewusst, bleib bei dir.
Bis nächste Woche.
Martin Mager