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Hallo Abonnent,
Vor einigen Jahren beobachtete ich einen Unternehmer, der sich auf seinen wohlverdienten Sommerurlaub freute.

Zumindest theoretisch.

Praktisch sah es anders aus.

Am letzten Arbeitstag vor seiner Abreise klingelte das Telefon ununterbrochen. Drei E-Mails wurden plötzlich „dringend“. Ein Mitarbeiter brauchte eine Entscheidung. Ein Kunde meldete sich mit einer unerwarteten Anfrage.

Und während er versuchte, alles gleichzeitig zu erledigen, wurde ihm klar: Eigentlich hatte sein Urlaub noch gar nicht begonnen – aber der Stress war bereits auf dem Höhepunkt.
Vielleicht kennst du solche Situationen.

Interessanterweise entsteht der größte Urlaubsstress oft nicht während der Abwesenheit, sondern unmittelbar davor.
Der Grund dafür ist einfach: Viele Menschen planen ihren letzten Arbeitstag so, als wäre er ein ganz normaler Arbeitstag. Dabei ist er in Wirklichkeit ein Puffer für alles, was erfahrungsgemäß noch „aus dem Nichts“ auftaucht.
Deshalb empfehle ich dir eine einfache Regel:

Schließe deine gesamte Urlaubs-Vorbereitung bereits einen Tag vor deinem letzten Arbeitstag ab.

Melde dich bei Kunden, Geschäftspartnern und wichtigen Ansprechpartnern idealerweise sogar offiziell einen Tag früher ab.

Dadurch gewinnst du etwas äußerst Wertvolles: Gelassenheit.

Ebenso wichtig ist die rechtzeitige Vorbereitung deiner Vertretung.

Wer erst am Freitagvormittag erklärt, was in den nächsten zwei Wochen zu beachten ist, sorgt nicht nur bei sich selbst für Hektik, sondern auch bei allen Beteiligten.

Beginne daher spätestens eine Woche vor deiner Abwesenheit mit der Übergabe. Deine Vertretung hat dadurch ausreichend Zeit für Rückfragen – und du kannst sicher sein, dass nichts Wesentliches übersehen wird.

Ein weiterer Erfolgsfaktor:
Bringe möglichst viele offene Projekte vor deiner Abreise zum Abschluss.
Und bei jenen Aufgaben, die während deiner Abwesenheit weiterlaufen müssen, sollte frühzeitig geklärt sein:
  • Wer übernimmt was?
  • Welche Kompetenzen hat die Vertretung?
  • Welche Entscheidungen können warten?
  • Welche Fristen müssen unbedingt eingehalten werden?
Besonders hilfreich ist dabei eine einfache Liste.

Notiere laufend alle Aufgaben, die vor deiner Abreise erledigt werden müssen.
Und führe eine zweite Liste für jene Themen, die während deiner Abwesenheit bearbeitet werden sollen.

Das klingt banal.
Spart aber erstaunlich viel Energie.

Denn nichts belastet den Kopf mehr als Dinge, die man sich „nur merken“ möchte.

Mein Impuls für dich:
Wenn dein nächster Urlaub bevorsteht, beginne nicht erst in der letzten Woche mit der Vorbereitung.
Beginne heute.
Jeder Punkt, den du frühzeitig klärst, schenkt dir später genau das, was Urlaub eigentlich sein soll:

Ruhe.
Erholung.

Und das gute Gefühl, dass im Unternehmen auch ohne deine tägliche Anwesenheit alles funktioniert.

Deine Aufgabe für diese Woche:
Nimm dir 15 Minuten Zeit und erstelle deine persönliche Urlaubs-Vorbereitungsliste – selbst wenn die nächste Auszeit noch einige Wochen entfernt ist.
Du wirst überrascht sein, wie viel entspannter die letzten Arbeitstage dadurch werden.




Wenn wichtige Abläufe nur in deinem Kopf gespeichert sind, wird jede Abwesenheit zur Belastungsprobe. Genau deshalb unterstütze ich Unternehmer dabei, Verantwortung sinnvoll zu delegieren, Prozesse klar zu strukturieren und mehr Freiheit im Alltag zu gewinnen.

Vereinbare jetzt dein unverbindliches Strategiegespräch und finde heraus, welche Schritte dir mehr Zeit, weniger Stress und entspannteren Urlaub ermöglichen.
Bleib bewusst, bleib bei dir.
Bis nächste Woche.

Martin Mager
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